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#21 RE: Tollwutimpfung und andere Impfungen / Impfen mit Verstand von RBAMaster 20.07.2020 13:23

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Die Überschrift hier hat einen Nachsatz: Impfen mit Verstand

nur leider lesen das viele nicht und meinen, dass man darauf vollkommen verzichten kann: NEIN dies ist nicht so.

Bei Cala hatte ich immer mal eine Titer-Bestimmung machen lassen (im Pass dann eintragen lasse) : das sie noch gegen Tollwut noch ausreichend Antikörper besitzt
und ich habe sie auch jährlich gegen Leptospirose impfen lassen - auch wenn ich sie darauf trainiert hatte nicht aus jeder Pfütze am Wegesrand zu trinken .. man kann nie wissen!

Zum Thema Tollwut:
In Deutschland kommt die Tollwut aktuell bei Waldbewohnern, wie Dachsen und Füchsen, und bei Mäusen vor. Diese Tiere können Haustiere, wie den Hund, anstecken.


Tollwut ist für Hunde immer tödlich
Therapieversuche sind bei Hunden mit Tollwut in allen Bundesländern streng verboten, um eine Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Die Prognose bei einer Tollwutinfektion ist für einen ungeimpften Hund "infaust", also immer tödlich. Ein Hund mit Tollwut lebt nur wenige Tage. Hunde mit deutlichen Anzeichen auf Tollwut müssen vom Amtstierarzt eingeschläfert werden. Eine Infektion mit Tollwut ist nur am toten Tier sicher nachweisbar.

Alleine wenn es nur zu Verdachtsfällen in einen Gebiet kommt, kann das zuständige Veterinäramt ungeimpfte Tiere beschlagnahmen und im schlimmsten Fall dann auch unmittelbar einschläfern lassen.

Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.tiergesund.de/krankheiten/hund/tollwut
https://www.belcando.de/pfotentipps/gesu...ung-deutschland
https://www.anwalt.org/tollwut/

Sich darauf zu verlassen, besonders, wenn man nahe vom bewaldeten Gebiet wohnt und da regelmäßg Gassi geht, dass durch Kokos-Öl und einer gesunden Ernährung ein Hund immer gesund bleibt ist grob fahrlässig.

Meine Cala habe ich ab einen Alter von 7-8 Jahren lediglich gegen Leptospirose jedes Jahr impfen lassen

Die Leptospirose beim Hund ist eine Erkrankung, die durch Bakterien verursacht wird und neben schwerwiegenden Krankheitsbildern auch zum Tod des Hundes führen kann. Von besonderer Bedeutung ist diese Krankheit außerdem, da es sich dabei um eine sogenannte Zoonose handelt, also eine Erkrankung, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden kann. Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Symptome der Leptospirose beim Hund vorstellen sowie Möglichkeiten der Therapie und Impfung erklären.
Was ist die Leptospirose beim Hund?
Leptospiren sind Bakterien, die sich in viele Unterarten (Serovare) unterteilen lassen und die Erreger der Leptospirose darstellen. Die Leptospirose ist eine Erkrankung, die weltweit bei Mensch und Tier auftritt, wobei sie beim Menschen vor allem in tropischen Gebieten eine wichtige Rolle spielt. Infiziert sich ein Hund mit Leptospiren, dann kann diese Erkrankung innerhalb kurzer Zeit zu fatalen Schäden an Nieren, Leber und Lunge führen und im schlimmsten Falle sogar mit dem Tod des Hundes enden. Um den Hund adäquat zu schützen, gehört die Impfung gegen Leptospirose deswegen auch zu den sogenannten Core-Impfungen. Dies sind all jene Impfungen, die jeder Hund erhalten sollte und die einen Schutz gegen die wichtigsten infektiösen Erreger darstellen. Ansteckend für Hunde und Menschen Leptospiren überleben häufig in Nagetieren wie Ratten und Mäusen sowie in vielen weiteren Wildtieren, beispielsweise Igeln oder Mardern, die nicht daran erkranken, die Bakterien aber trotzdem über den Urin ausscheiden.
Gelangt dieser infizierte Urin in Pfützen oder stehende Gewässer, dann können sich Hunde infizieren, indem sie aus den Pfützen trinken oder beispielsweise im See baden gehen. Außerdem kann sich ein Hund direkt infizieren, wenn er beispielsweise Nagetiere frisst, die mit dem Erreger infiziert sind. Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Infektion bis zum ersten Auftreten von Symptomen, beträgt bei der Leptospirose etwa eine Woche. Anschließend gelangen die Bakterien aus dem Blut unter anderem in die Nieren des Hundes und werden ab diesem Zeitpunkt ausgeschieden.

Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.tiergesund.de/krankheiten/hund/leptospirose

#22 RE: Tollwutimpfung und andere Impfungen / Impfen mit Verstand von Micki Maus 29.07.2020 20:10

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Hallo zusammen,

laut Impfbucheintragungen würden für Miki dieses Jahr wieder alle üblichen Impfungen anstehen: Tollwut, Staupe, Parvovirose, Hepatitis und Leptospirose.
Wir haben uns entschlossen, erstmalig eine Impftiterbestimmung zu machen. Nach erster telefonischer Info vom Tierarzt sieht es so aus:
Der Tollwut-Titer sei noch ausreichend und dies wird auch im Impfpass vermerkt. Da können wir also eine Nachimpfung sparen - zumal wir sowieso nicht vorhaben, mit Miki ins Ausland zu reisen.
Der Parvovirose-Titer sei auch noch genügend, der Staupe-Titer sei allerdings zu niedrig (liegt bei unter 1,8 ??) und hier müsse eine Nachimpfung erfolgen - auch für Hepatitis. Das sei aber nur in Kombi mit der Parvovirose möglich, da dies immer eine Kombinationsimpfung sei.
Das will uns nicht ganz einleuchten. Es müsste doch eigentlich auch eine Einzelimpfung gegen Staupe etc. geben - oder? Hat jemand dazu nähere Erkenntnisse?

Eine Impfung gegen Leptospirose würde der Tierarzt auch wieder empfehlen. Die muss ja eh jährlich aufgefrischt werden. Hier fragen wir uns, ob wir impfen lassen sollen, da wir im Internet auf verschiedenen Seiten/in verschiedenen Foren gelesen haben, dass die Impfung durchaus umstritten ist wegen Nebenwirkungen durch die Impfung mit ganzen Bakterien. Außerdem würde die derzeitige Impfung nur vor rund 4 von ca. 200 Untertypen der Leptospirose schützen.
Miki trinkt grundsätzlich nicht aus Pfützen, aber er jagt ab und zu eine Maus (ohne sie zu fressen). Da wir deinen Hinweis, Monika, gelesen haben, dass evtl. schon das Erlegen/Beißen der Maus für eine Infektion ausreichen könnte, sind wir etwas verunsichert. (Den Link werden wir uns auch noch ansehen. Danke)

Wie ist eure Meinung? Wir freuen uns auf eure Antworten.

Liebe Grüße
Susanne, Frank und Miki

#23 RE: Tollwutimpfung und andere Impfungen / Impfen mit Verstand von RBAMaster 30.09.2020 12:43

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Altes Thema wieder neu Aufgewärmt - Gott sei Dank gibt es PS und ES die vorher bei uns anrufen und nachfragen, bevor sie den Tierarzt wenige Tage nach Ankunft wieder die volle Ladung an Impfstoff reindonnern lassen... hatte wir schon anders erleben dürfen und das die Hunde daran fast gestorben wären.

Hier ein Foto von einen Pass ... doof das der TA da keinen Aufkleber mehr hatte ABER man kann es deutlich lesen: OTROS VACUNAS (Andere Impfungen)



Ca­ni­gen DH­P­Pi/L ist ein Mehrfachimpfstoff und damit sind abgedeckt:

Stau­pe
H.c.c. (Hepatitis)
Par­vo­vi­ro­se
Pa­rain­flu­enza-2 (Zwingerhusten)
Lep­to­spi­ro­se


Der Hund ist Grundimmunisiert und braucht nicht bis zum nächsten Jahr nachgeimpft werden!



EuriCan Dappi
Lebendimpfstoff für Hunde gegen Staupe, Adenovirusinfektion, Parvovirose, Parainfluenza Typ 2-Infektion, und inaktivierter Impfstoff gegen Leptospirosen.

Hier ein Link, wo man diesen und eine Reihe (besonders im Ausland verwendeten) Impfstoffe einsehen kann
>> Liste von Paul-Ehrlich-Institut

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