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#41 RE: Jäger - Männer im grünen Loden von baikal 03.06.2014 08:46

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http://www.unser-revier-bruchtorf-ost.de/Revier/index.html
Ist zwar nicht unser Revier, aber sehr informativ.

#42 RE: Jäger - Männer im grünen Loden von BodiAC 03.06.2014 09:42

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Zitat
http://www.unser-revier-bruchtorf-ost.de/Revier/index.html
Ist zwar nicht unser Revier, aber sehr informativ.



Da hat sich ein Jäger ja mal richtig Mühe gemacht! Tolle Webseite!
Vor allem das Kapitel "Vorurteil#1 Jäger schießen Katzen und Hunde ab - immer!" zeigt sehr anschaulich (und zur Beruhigung für uns Hundehalter) in welche Gefahr sich der Jäger begibt wenn er einen Hund erschießt und warum er in der Regel trotz offensichtlicher Wildhatz den Hund nicht erschießt.

Andreas

#43 RE: Jäger - Männer im grünen Loden von Corry 03.06.2014 12:26

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Ja das ist mal eine gute Seite.
Wenn doch alle so wären! Bei uns sind leider eher die Giftzwerge unterwegs.

Aber auch jeder Hundebesitzer sollte sein eigenes Verhalten hinterfragen, ich kenne nämlich viele die nicht auf ihren Hund/Hunde achten, die machen was sie wollen. Ich trage schließlich die Verantwotrung für meine Vierbeiner, dazu gehört eben auch , dass sie wenigstens mal zurück kommen wenn ich sie rufe.

#44 RE: Jäger - Männer im grünen Loden von RBAMaster 23.06.2014 23:00

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Neben Baikal habe wir noch ein paar neue Jäger hier im Forum ABER gehen wir davon aus: es sind die GUTEN - mehr noch, dass sie einen Bodi an ihrer Seite haben

aber wegen den anderen ... hier eine Online-Pedition die sich gegen das neue Gesetzt in Österreich richtet, dass das Abschießen von Hunden und Katzen nun erlaubt auch wenn sie eindeutig nicht wildern ...

Zitat
Laut einer vor kurzem getroffenen Entscheidung des Unabhängigen Verwaltungssenats (UVS) in Niederösterreich dürfen Jäger auch dann auf Hunde schießen, wenn diese nicht wildern. Es genügt, wenn ein Hund ohne Leine läuft und sich mehr als 100 Meter von seinem Halter entfernt! Somit kann praktisch jeder Jäger ungestraft jeden braven Spaziergängerhund ermorden, ohne sich dafür rechtfertigen, geschweige denn verantworten zu müssen.



#45 RE: Jäger - Männer im grünen Loden von Bopa 23.07.2014 14:40

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Dieser Artikel war heute in unserer Tageszeitung. Wir gehen auch ab und zu dort mit unserem Rudel spazieren:

Spaziergänger von Wildschwein angegriffen und schwer verletzt
Waldböckelheim - Ein Spaziergänger ist auf einem Waldweg bei Waldböckelheim am Sonntagmorgen plötzlich von einem Wildschwein angegriffen, zu Boden gerissen und durch zahlreiche Bisse schwer verletzt worden.

Trotz mehrerer tiefer Wunden an Beinen und Armen und großem Blutverlust gelang es ihm, die rund 1000 Meter bis zu den ersten Häusern Waldböckelheims zurückzulegen. Vor dem Haus von Ortsbürgermeister Helmut Schmidt rief er laut um Hilfe. Schmidt und einige Nachbarn hörten ihn, leisteten sofort Erste Hilfe und verbanden den Verletzten notdürftig. Die Besatzung eines Rettungswagens versorgte anschließend die vielen Wunden und brachte den Schwerverletzten in ein Kreuznacher Krankenhaus.

Ortsbürgermeister Schmidt informierte außerdem den Berufsjäger Ronald Georg als Pächter des Eigenjagdbezirks Waldböckelheim und den Revierförster Peter Lunkenheimer über den Vorfall. Beide waren sich einig, dass mit dem Tier irgend etwas nicht stimmt, „denn ohne Grund greifen Wildscheine meist nicht an", so Georg gegenüber unserer Zeitung. Da der junge Hund des Berufsjägers aber für eine Fährtenverfolgung noch zu unerfahren schien, wurde ein Jäger aus Sponheim mit einem erfahrenen Schweißhund hinzugezogen. Dieser Hund nahm auch die Spur des Wildschweins auf, die in die Nähe des Fischweihers von Wolfgang Berg führte. In den nassen Wiesen wurde es aufgefunden.

Es attackierte den Hundeführer ohne jede Vorwarnung massiv, riss ihn zu Boden und biss zu. Georg und Lunkenheimer konnten von ihren Jagdwaffen keinen Gebrauch machen, da sie sonst den Hundeführer gefährdet hätten. Der bedrängte Mann nahm daraufhin sein Messer und „fing das Wildschwein ab", wie das Töten eines verletzten Tieres in der Jägersprache heißt. Der Mann hatte eine bei solchen Nachsuchen übliche Stichschutzhose an, sodass er außer einer kaputten Hose und einigen Prellungen keinen größeren Schaden nahm.

Beim Aufbrechen des zwei bis drei Jahre alten Keilers stellte Georg fest, dass der rechte Hinterlauf und Teile des Vorderlaufs fehlten und das Tier im Brustbereich aufgerissen war, das heißt, verletzt war. Die Art der Verletzungen lassen darauf schließen, dass das Tier wahrscheinlich in das Mähwerk eines Mähdreschers geraten sein könnte. „Schussverletzungen sehen anders aus", sagte Georg. Wilhelm Leyendecker

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#46 RE: Jäger - Männer im grünen Loden von Hero-Jack 23.07.2014 20:11

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Ohhhhh hahhhh, da werd`ich Waldböckelheim wohl erstmal meiden, bis alle Wiesen gemäht und evtl.verletzte Tiere aus dem "Verkehr" gezogen werden

#47 RE: Jäger - Männer im grünen Loden von BodiAC 23.07.2014 20:15

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ja klar - so was kann auch nur in Waldböckelheim passieren

Andreas

#48 RE: Jäger - Männer im grünen Loden von regina 23.07.2014 22:43

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Der Sau fehlte ein Hinterbein? Wenn da mal nicht einer einen Schinken brauchte....

Gut, das nicht noch mehr passiert ist. So einer Sau muss man nicht mal mit 4 Terriern begegnen( ! ) geschweige denn überhaupt!

für den tapferen Hundeführer!

#49 Jäger - Männer im grünen Loden von Corry 15.09.2014 11:17

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Es hätte so schön werden sollen: das neue Jagdgesetz in BW.
Nun ist grün /Rot den Jägern zu 80-90% entgegengekommen. Man spricht von einem ausgewogenen Kompromiss.

Wo ist da bitte der Kompromiss??? Wo ist er bitte ausgewogen???

In BW sind 30 000 Jäger organisiert, diese vergleichsweise geringe Zahl drückt ihre Interessen gegen 10.5 Millionen Nicht- Jäger durch. Auch die FDP grölt dazu noch aus dem Keller es sei gut gewesen ,dass sich die Jägerschaft gegen diesen ideologischen Blödsinn zur Wehr gesetzt habe.
Wieder einmal hat sich eine Lobby durchgesetzt. Man läßt sich doch sein Hobby nicht kaputt machen.

Ich glaube ich gehe doch mal auf die Strasse um zu protestieren. Wir schlucken wirklich alles- es könnte ja noch schlimmer werden.

#50 RE: Jäger - Männer im grünen Loden von RBAMaster 06.10.2015 11:58

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Gestern Mittag beim Gassi-Gang am Rheinufer an einen Baum entdeckt.



Über 5 Monate lang, wird immer wieder mal scharf geschossen!

Ich frage mich nun:

Wie setzt man sich mit jemanden in Dialog, wenn er weder Name, Adresse, Telefonnummer, Webside oder Mailadresse hinterlässt?

Ich wohne schon seit 10 Jahren hier im Kölner Rheinbogen und es sind nach meiner Beobachtung WENIGER statt mehr Enten geworden. Vor 4-5 Jahren sah ich, bei meinen täglichen Gassigängen noch echt viele Enten mit Küken im Frühjahr und dieses Jahr war es nur ein einziges mal, dass ich eine Entenmutter mit 5 Küken gesehen hatte.
Dann auch die Argumentation, warum gejagt werden soll:
Weil es zu viele Enten und Brut gibt – ich : ?
Weil es zu viele Erpel gibt und die müssen weg – ich: ?
Weil sie Nahrung von Beutegreifer sind – ich :?
Dürfen die Beutegreifer keine Enten erlegen? und wenn nein, was darf ein Bussard hier in Köln erlegen? ... nur Mäuse oder Ratten?
Dann das liebste Argument der Jagd: Die Krankheitsübertragung ... das kommt nur von Enten?
Wenn man die Hälfte der Enten (möglichst nur die Erpel) tot schießt, fördert das die weiträumige Verteilung – wie den das?
Toll auch die Betonung auf natürliches und wertvolles Lebensmittell. Habe die sonst keine Möglichkeit, an ein Stück Fleisch zu kommen. Ein natürliches Lebensmittel ... was ist ein natürliches Lebensmittel?
Ich bin kein Vegetarier oder gar Veganer aber ich bin mir sicher, dass auch Obst und Gemüse ein natürliches und wertvolles Lebensmittel ist und um an ein natürliches und wertvolles Lebensmittel zu kommen muss man doch keine Enten tot schießen – oder?

Dann noch das Thema Sicherheit
Es besteht keine Gefahr für Sie und Ihre Hunde
Klar - Jäger treffen ja immer ihr Ziel - so wie hier vor 3 Wochen in Lübeck: Jäger schießt Radfahrerin nieder - er war auch auf Entenjagd und das ganze passierte auch im städtischen Bereich.
http://www.bild.de/regional/hamburg/jaeg...67620.bild.html
Was bringt das mir „ein mehr“ an Sicherheit, wenn sie ihre Aktionen vorher der zuständigen Polizeidienststelle an- und anschließend anmelden?
Fahren die dann mit einen Wagen durch das Stadtteil und geben per Megaphone durch: Vorsicht zwischen 10 und 17 Uhr wird hier scharf geschossen?

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